Website Tipps & TricksNew

Website selber machen oder erstellen lassen? (2026)

Wix, Jimdo oder Webdesigner? Wir zeigen ehrlich, wann DIY sinnvoll ist und wann ein Profi sich rechnet – mit Kosten, Zeitaufwand und Conversion-Daten.

12. Juni 20267 minDEanalysis
Website selber machen oder erstellen lassen – Vergleich 2026

Website selber machen oder erstellen lassen? Die ehrliche Entscheidungshilfe

Die kurze Antwort: Es kommt darauf an, was Ihre Website leisten soll. Für eine Hobby-Seite oder einen Vereinsauftritt ohne Umsatzziel ist ein Baukasten eine vernünftige Wahl. Sobald Ihre Website aber Leads generieren, Kunden überzeugen oder Ihnen messbar Umsatz bringen soll, wird die Profi-Lösung in fast allen Fällen die günstigere langfristige Entscheidung.

Website selber machen oder erstellen lassen – Vergleich 2026

TL;DR

  • DIY (Wix, Jimdo): Sinnvoll bei Budget unter 2.000 €, kein Umsatzziel über die Website
  • Profi lohnt sich ab: B2B-Geschäft, Leadgenerierung, Jahresumsatz über Website erwartet
  • Versteckter DIY-Aufwand: 50–100 Stunden Ihrer eigenen Zeit beim Erstaufbau
  • Conversion-Rate-Unterschied: Baukasten 0,8–1,5% vs. professionell 2,5–5% (laut Branchenbeobachtungen)

Letzte Aktualisierung: 2026-06-12 | Lesezeit: 7 Min

Der vollständige Vergleich

Vier Wege, um zu einer Website zu kommen — mit ehrlichen Zahlen:

OptionKosten AufbauZeitaufwand (Ihre Zeit)ErgebnisIdeal für
DIY (Wix, Jimdo, Squarespace)0–50 €/Monat Abo50–100 StundenFunktional, generischHobby, Verein, kein Umsatzziel
Baukasten-Profi-Setup500–1.500 €5–15 StundenSolide, wenig individuellKleinstunternehmen, erstes Budget
Freelancer (erfahren)3.000–10.000 €5–10 StundenIndividuell, qualitativKleinunternehmen mit Wachstumsziel
Web-Studio / Agentur8.000–30.000+ €3–8 StundenProfessionell, strategischWachsende KMU, B2B, Premium

Der Zeitaufwand in der zweiten Spalte ist Ihre persönliche Zeit als Auftraggeber. Beim DIY-Ansatz wird er regelmäßig unterschätzt.

Warum DIY-Websites nicht selten teurer sind als gedacht

Der Zeitfaktor

Wix ist intuitiv — aber eine anständige Website mit gutem Inhalt, klarer Struktur und funktionierenden Formularen zu bauen dauert. Einsteiger berichten typischerweise von 60–100 Stunden bis zum brauchbaren Ergebnis. Als Geschäftsführer mit einem Stundenwert von beispielsweise 80 Euro entspricht das 4.800–8.000 Euro an entgangenem Wert — für ein Ergebnis, das ein Profi in einem Bruchteil der Zeit geliefert hätte.

Vendor Lock-in

Wenn Ihre Website heute auf Wix läuft und Sie morgen zu einem anderen Anbieter wechseln möchten, können Sie Ihre Inhalte nicht einfach mitnehmen. Texte ja — aber Design, Struktur, Blog-Posts, Formulare: alles muss neu aufgebaut werden. Bei einer professionellen Website mit eigenem Code oder einem Open-Source-CMS gehört Ihnen Ihre Seite vollständig.

SEO-Nachteile von Baukästen

Wix hat in den letzten Jahren an SEO-Qualität gewonnen — aber strukturelle Nachteile bleiben. Automatisch generierte URLs, schwerfälliger Code, eingeschränkte technische Anpassungen und langsamere Ladezeiten gegenüber Custom-Entwicklungen sind dokumentierte Faktoren, die das Google-Ranking beeinflussen.

Eine professionell gebaute Website mit Next.js erreicht regelmäßig Lighthouse-Scores von 95+. Wix und Jimdo bleiben laut Branchenbeobachtungen oft deutlich darunter — je nach Seiten-Komplexität.

Conversion-Rate: der eigentliche Unterschied

Das entscheidende Argument ist die Conversion-Rate — also wie viel Prozent Ihrer Besucher eine gewünschte Aktion ausführen (Anfrage senden, Produkt kaufen, Termin buchen).

Laut Beobachtungen aus dem Agenturmarkt liegt die durchschnittliche Conversion-Rate von Baukasten-Websites bei 0,8–1,5%. Professionell konzipierte und entwickelte Websites erreichen 2,5–5%.

Was das konkret bedeutet: Bei 200 Besuchern pro Monat generiert Ihre Baukasten-Website 1–3 Anfragen. Eine professionelle Website kann das auf 5–10 Anfragen verdreifachen — ohne mehr Traffic-Budget.

Wann DIY die richtige Wahl ist

Es gibt legitime Szenarien für den Baukasten:

  • Ihr Budget liegt unter 2.000 Euro und Sie akzeptieren die Kompromisse
  • Die Website ist ein rein informatives Aushängeschild ohne Umsatzziel (Verein, Hobby-Projekt)
  • Sie testen ein Geschäftsmodell und brauchen erst einen Proof of Concept
  • Sie haben genug Eigenzeit und Spaß am Gestalten

Für alle anderen gilt: Die Frage ist nicht "Kann ich mir eine professionelle Website leisten?" — sondern "Kann ich mir leisten, keine zu haben?"

Wann ein Profi Pflicht ist

Holen Sie sich professionelle Hilfe, wenn eines dieser Szenarien zutrifft:

  • Sie erwarten über die Website jährlich mehr als 20.000–30.000 Euro Umsatz
  • Ihre Zielgruppe ist B2B — dort entscheiden Geschäftsführer, die eine unprofessionelle Website sofort erkennen und weiterklicken
  • Sie brauchen SEO-Rankings für wettbewerbsrelevante Begriffe
  • Sie wollen das Erscheinungsbild Ihrer Marke konsistent kontrollieren
  • Sie benötigen Integrationen (CRM, Buchungssystem, E-Commerce)

Auf der Velmoy Seite für High-End Websites finden Sie konkrete Beispiele, was in unterschiedlichen Budgetrahmen möglich ist.

Die versteckten Kosten von Baukästen im Detail

Wix zum Beispiel kostet im Business-Tarif (Stand 2026) rund 25–35 Euro pro Monat. Das sind 300–420 Euro im Jahr — ohne Ihren Eigenaufwand. Über 5 Jahre: 1.500–2.100 Euro, dazu die aufgewendeten Stunden.

Dazu kommt: Wenn Ihr Unternehmen wächst und Sie auf eine professionelle Lösung migrieren, entstehen Kosten für den Neuaufbau. Sie zahlen also doppelt.

Eine einmalige Investition in eine professionelle Website — die Ihnen gehört, die performt und die skaliert — ist in vielen Fällen günstiger als die Summe der Baukasten-Kosten über mehrere Jahre.

Mittelweg: Professionelle Basis, selbst befüllen

Ein praktischer Ansatz für Unternehmen mit begrenztem Budget: Sie beauftragen einen Profi für Konzeption, Design und technische Umsetzung, befüllen die Inhalte aber selbst — mit einem einfach bedienbaren CMS. So zahlen Sie einmalig für Qualität und sparen bei der laufenden Pflege.

Für Projekte, bei denen der Fokus auf schneller Wirkung liegt, sind auch Landing Pages eine sinnvolle Einstiegoption: ein klares Ziel, ein starker Auftritt, ein überschaubares Budget.

Häufige Fragen

Ist Wix gut genug für eine Unternehmenswebsite? Für kleine lokale Dienstleister ohne starkes Wachstumsziel ist Wix ausreichend. Für B2B-Unternehmen, die über ihre Website qualifizierte Anfragen gewinnen wollen, zeigen professionell entwickelte Seiten in der Praxis deutlich bessere Ergebnisse bei Conversion-Rate, SEO und Nutzerwahrnehmung.

Wie lange dauert es, eine Website mit Wix selbst zu erstellen? Realistisch: 40–80 Stunden für eine anständige Unternehmenswebsite mit mehreren Seiten, eigenen Fotos und funktionierenden Formularen. Wer das unterschätzt, gibt entweder mehr Zeit aus als gedacht oder liefert ein halbfertiges Ergebnis.

Kann ich eine professionell erstellte Website selbst bearbeiten? Ja, wenn das beim Aufbau berücksichtigt wird. Seriöse Dienstleister übergeben die Website mit einem CMS-Zugang und einer kurzen Einweisung, sodass Sie Texte, Bilder und grundlegende Inhalte selbst aktualisieren können — ohne Programmierkenntnisse.

Lohnt sich ein Webdesigner für ein kleines Unternehmen? Sobald Sie über Ihre Website mehr als Ihren eigenen Stundensatz multipliziert mit dem Eigenaufwand generieren möchten: ja. Für ein 10-Mann-Unternehmen mit ernsthafter Wachstumsabsicht ist eine professionelle Website keine Luxusentscheidung, sondern ein Vertriebswerkzeug.

Velmoy · Berlin

Lass uns deine Website auf High-End-Niveau bringen.

Custom-Code statt Templates: Lighthouse 95+, hand-crafted Animationen, gebaut auf Conversion — als Festpreis.

Topics · Keywords

website-guidewebdesign-entscheidungkosten-preisewebsite erstellen lassen oder selber machenwix vs webdesign agenturbaukasten website nachteilejimdo oder professionelle websitewebsite selbst erstellen kostenlohnt sich ein webdesignerhomepage selber machen oder machen lassensquarespace oder webdesignerbaukasten website conversion ratewebsite diy oder agentur