Was kostet eine professionelle Website? (2026)
Eine professionelle Unternehmenswebsite kostet 2026 zwischen 2.500 und 50.000+ Euro. Was den Preis bestimmt und wann sich die Investition rechnet.

Was kostet eine professionelle Website? Ehrliche Preisübersicht 2026
Professionelle Unternehmenswebsites in der DACH-Region kosten 2026 typischerweise zwischen 2.500 und 50.000+ Euro — je nachdem ob Sie einen einfachen One-Pager, eine vollständige Firmenwebsite oder eine maßgeschneiderte Leadmaschine beauftragen. Der häufigste Bereich für KMU liegt zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Was den Preis am stärksten beeinflusst: Anbietertyp, Umfang und ob echtes Custom-Design oder ein Template zum Einsatz kommt.

TL;DR
- One-Pager / Einstieg: 2.500–5.000 Euro
- Klassische KMU-Website: 5.000–15.000 Euro
- High-End / Custom: 15.000–50.000+ Euro
- Stundensatz Freelancer: 60–120 Euro/h, Agentur: 100–200 Euro/h
- Amortisationszeit bei professioneller Umsetzung: typisch 6–18 Monate
Letzte Aktualisierung: 2026-06-12 | Lesezeit: 8 Min
Die drei Preissegmente im Überblick
Der Markt für Webdesign in Deutschland ist heterogen. Ein grober Rahmen:
| Projekttyp | Typische Investition | Anbieter |
|---|---|---|
| One-Pager / Starter | 2.500–5.000 € | Freelancer, kleinere Studios |
| KMU-Website (5–15 Seiten) | 5.000–15.000 € | Freelancer, Web-Studios |
| High-End / Custom (individuelle Entwicklung) | 15.000–50.000+ € | Spezialisierte Agenturen |
| Komplexe Systeme (Shop, Portal, Custom-App) | 30.000–100.000+ € | Fullservice-Agenturen |
Diese Spannen spiegeln Erfahrungswerte aus dem DACH-Markt wider und sind als Orientierung zu verstehen, nicht als Fixpreise. Abweichungen nach oben und unten sind je nach Projektspezifika möglich.
Was beeinflusst den Preis wirklich?
1. Template vs. Custom Design
Ein Template (vorgefertigtes Design-Gerüst) senkt den Aufwand erheblich. Viele Agenturen bieten "Website ab 2.000 Euro" an — und meinen damit: Ihr Unternehmen in ein bestehendes Layout einpassen. Das funktioniert, hat aber Grenzen: Sie teilen das visuelle Erscheinungsbild mit Dutzenden anderer Websites.
Custom Design kostet mehr, weil es mehr Zeit kostet. Ein erfahrener Designer verbringt allein für ein sorgfältiges Interface-Design 40–80 Stunden. Bei einem Stundensatz von 100–150 Euro ergibt das 4.000–12.000 Euro nur für Design.
2. Anbietertyp und Stundensatz
Der Anbietertyp hat einen erheblichen Einfluss auf den Preis:
| Anbietertyp | Stundensatz (DACH) | Stärken |
|---|---|---|
| Freelancer (Junior) | 40–70 €/h | Günstig, direkte Kommunikation |
| Freelancer (Senior) | 80–130 €/h | Hohe Qualität, persönlich |
| Web-Studio (kleines Team) | 100–160 €/h | Qualität + Prozess-Sicherheit |
| Mittelgroße Agentur | 130–200 €/h | Breites Leistungsspektrum |
| Große Werbeagentur | 150–250 €/h | Marken-Strategie, Fullservice |
Web-Studios wie Velmoy arbeiten mit Festpreisen, sodass das Risiko von Stunden-Überschreitungen beim Anbieter liegt — nicht bei Ihnen.
3. Umfang und Funktionen
Jede Funktion kostet Entwicklungszeit. Grobe Orientierungswerte:
- Kontaktformular mit E-Mail-Weiterleitung: 300–600 €
- Mehrsprachigkeit (DE/EN): 1.500–4.000 €
- Blog / Content-Management: 1.500–3.000 €
- Kalender / Buchungssystem: 2.000–5.000 €
- Schnittstelle zu CRM oder ERP: 3.000–10.000+ €
4. Technologie und Performance-Anforderungen
Eine WordPress-Website ist in der Regel günstiger zu bauen als eine Custom-Entwicklung mit Next.js. Dafür hat sie laufende Kosten (Plugins, Updates, Sicherheits-Wartung) und messbare Performance-Nachteile beim Lighthouse-Score.
Wer einen Lighthouse-Score von 90+ und schnelle Ladezeiten unter 2 Sekunden benötigt — etwa weil Google-Rankings und Conversion-Rate direkt davon abhängen — zahlt mehr im Aufbau, spart aber langfristig bei Wartung und gewinnt bei SEO.
Warum billige Websites teuer werden können
Eine Website für 800 Euro klingt verlockend. Die echten Kosten zeigen sich oft erst danach:
- Nacharbeiten: Wenn das Ergebnis nicht passt, fängt man von vorn an. Relaunch nach 18 Monaten kostet mehr als einmal richtig.
- SEO-Nachteile: Viele Billiganbieter liefern keine saubere technische SEO-Grundlage. Die Website existiert, wird aber nicht gefunden.
- Conversion-Rate: Laut Branchenbeobachtungen unterscheiden sich Conversion-Raten zwischen professionellen und Template-Websites erheblich. Wer 200 Website-Besucher pro Monat hat und 1% statt 3% konvertiert, verliert dauerhaft Leads.
- Vendor Lock-in: Manche Anbieter hosten die Website exklusiv in ihrem System — beim Wechsel müssen Sie von null anfangen.
Kostenrechner und Festpreise
Bevor Sie mehrere Angebote einholen, lohnt sich ein erster Orientierungswert. Auf der Velmoy Startseite gibt es einen Kostenrechner, der auf Basis Ihres Projekttyps und Umfangs eine realistische Spanne ausgibt — ohne Formular, ohne Wartezeit.
Für konkrete Projekte bieten wir Festpreise an. Kein nachträgliches Stunden-Nachrechnen.
Was bekomme ich für 5.000–15.000 Euro?
Im mittleren KMU-Segment sollten Sie folgendes erwarten können:
- Individuelles Design (kein Standard-Template)
- 5–10 Seiten inkl. Startseite, Leistungen, Über uns, Kontakt
- Mobile-optimiert (Responsive Design)
- Grundlegendes SEO-Setup (Meta-Daten, Seitenstruktur, Ladezeit)
- Kontaktformular
- DSGVO-konforme Grundkonfiguration
- 1–2 Überarbeitungsrunden
- Übergabe mit CMS oder Code-Zugang
Was Sie bei diesem Budget nicht immer bekommen: komplexe Animationen, individuelle Web-Applikationen, Mehrsprachigkeit oder umfangreiche Integrationen. Das sind Extras mit eigenem Preisblock.
Einen Überblick über unsere Projekte und was in dieser Preisklasse möglich ist, finden Sie im Velmoy Portfolio.
ROI: Wann rechnet sich die Investition?
Eine professionelle Website ist eine Investition, keine Ausgabe. Die Faustregel aus der Praxis: eine gut umgesetzte Website amortisiert sich bei aktivem B2B-Geschäft typischerweise in 6–18 Monaten.
Rechenbeispiel: Sie beauftragen eine Website für 10.000 Euro. Sie generiert monatlich 5 qualifizierte Anfragen, davon werden 1–2 zu Kunden mit einem Auftragswert von je 3.000 Euro. Das entspricht 3.000–6.000 Euro Mehrumsatz pro Monat. Amortisationszeit: 2–3 Monate.
Das ist ein optimistisches Szenario — aber es zeigt, dass die Frage nicht "Was kostet die Website?" lauten sollte, sondern "Was kostet mich das Fehlen einer guten Website jeden Monat?"
Häufige Fragen
Was kostet eine einfache Unternehmenswebsite in Deutschland 2026? Eine einfache Firmenwebsite mit 4–6 Seiten, individuellen Design und solider technischer Basis kostet bei einem deutschen Web-Studio oder erfahrenen Freelancer typischerweise 4.000–9.000 Euro. Günstigere Angebote unter 2.000 Euro basieren in der Regel auf Templates mit minimalem Anpassungsaufwand.
Was ist der Unterschied im Preis: Freelancer vs. Agentur? Freelancer sind oft günstiger (Stundensatz 60–130 €/h), aber mit mehr persönlichem Koordinationsaufwand für Sie als Auftraggeber. Agenturen und Studios (100–200 €/h) bieten Prozess-Sicherheit, mehrere Fachbereiche unter einem Dach und definierte Projektabläufe. Für ein 8.000-Euro-Projekt ist ein guter Freelancer oft die bessere Wahl; ab 20.000+ Euro lohnt sich die Struktur einer Agentur.
Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch dazu? Rechnen Sie mit 50–200 Euro pro Monat für Hosting, Domain und Basis-Wartung. Wer regelmäßige Updates, Content-Pflege oder technische Optimierungen benötigt, zahlt 100–400 Euro/Monat je nach Umfang.
Gibt es Festpreise oder nur Stundenabrechnungen? Beides ist am Markt. Festpreise sind für Sie als Auftraggeber kalkulierbarer — das Risiko von Zeitüberschreitungen liegt beim Anbieter. Fragen Sie explizit nach einem Festpreisangebot und lassen Sie sich den Leistungsumfang schriftlich bestätigen. Velmoy arbeitet ausschließlich mit Festpreisen — keine nachträglichen Überraschungen.
Velmoy · Berlin
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Custom-Code statt Templates: Lighthouse 95+, hand-crafted Animationen, gebaut auf Conversion — als Festpreis.
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